Münsterland ist dünn besiedeltes Bauernland – ein Paradies

Im Dreieck zwischen dem Teutoburger Wald, dem Ruhrgebiet und den Niederlanden liegt das grüne parkartige Münsterland. Wer sucht nicht das „Paradies“ auf Erden und möchte sich dort niederlassen und sesshaft werden? Die Vorstellungen hierzu reichen glücklicherweise vom Flachland bis ins Bergland und vom kalten Norden in den warmen Süden. Immobilienexperte Eric Mozanowski aus Stuttgart gilt als Kenner des Immobiliengesamtmarktes, im Besonderen von Denkmalimmobilien. Als Entwickler und Leiter von renommierten Immobilienunternehmen erwarb er dieses Fachwissen in seiner zwanzigjährigen Tätigkeit und veröffentlichte 2009 als Fachautor das Werk „Investieren in Denkmale“.

Münsterland ist dünn besiedeltes Bauernland – ein Paradies

Münster Bischofs- und Universitätsstadt

Eric Mozanowski unternimmt in regelmäßigen Seminarveranstaltungen mit den Teilnehmern interaktive Reisen, um das Zusammenspiel Stadtentstehung, Entwicklung und Stadtplanung – Auswirkungen für die Region und den Markt zu erkunden. Die Universitätsstadt Münster gilt als stadtplanerisches Kleinod und bietet vielfältige Wachstumsmöglichkeiten, Lebensqualität und stärkt dadurch die gesamte Region. Was macht die Besonderheit des Münsterlandes aus? Die flache „Münstersche Bucht“ ist ein Paradies für Naturfreunde, Radfahrer, Pferdeliebhaber und lockt vor allem mit einer besonderen in dieser Region vertretenen Attraktion: mit Wasserschlössern.

Natur pur vor der Stadthaustür

Naturfreunde begeistert die Einsamkeit der Heideflächen, Wiesen, Flussniederungen und Moore. Das Münsterland ist überwiegend ein dünn besiedeltes Bauernland. Selbst im Süden, wo bei der Lippe das Ruhrgebiet beginnt, bleibt die Landschaft grün. Naherholung pur.

Dort liegen der Naturpark Hohe Mark im Westen und die Beckumer Berge, von denen der Höchste gerade einmal 173 m misst. Das alte Beckum selbst hat sich einiges von der Ackerbürgerstadt bewahrt, die es einmal war. Wiesen, Äcker, Baumgruppen, Hecken und verstreut liegende Höfe machen das fruchtbare Münsterland zu einer Parklandschaft. Sie ist auf den ersten Blick wenig aufregend, aber voller heimlicher Reize.

Beim zweiten Hinsehen – natürliche PS-Stärken

Von den einst zahlreichen Wildpferden sind rund 250 geblieben, die im Merfelder Bruch bei Dülmen noch immer frei durch Moor und Heide traben. Das war der Verdienst des Herzogs von Croy, der ihnen Mitte des letzten Jahrhunderts hier eine Heimatstadt gab. Eine touristische Attraktion findet am letzten Samstag im Mai statt. Dann werden die Wildpferde zusammengetrieben, um die einjährigen Hengste zum Verkauf auszusortieren. Das Ereignis lockt stets Tausende von Zuschauern aus aller Welt herbei, die ganze Region profitiert und das Münsterland ist somit weltweit bekannt.

Das Münsterland ist heute geradezu ein Inbegriff für Pferdezucht und Pferdesport. Bei Meisterschaften in aller Welt waren auch Rösser und Reiter aus dem Münsterland auf den vorderen Rängen. Die einzige Hansestadt Warendorf, wo 1826 König Friedrich Wilhelm III. ein königlich, preußisches Landgestüt gründete, ist das Zentrum der pferdebegeisterten Münsterländer. Dort haben das Olympische Komitee für Reiterei und die Deutsche Reiterliche Vereinigung ihren Sitz. Im September und Oktober kommen die Pferdefreunde in Scharen zu den Hengstparaden des Landgestüts. Aber auch Rösser aus Stahl sind eine weitere Vorliebe der Münsterländer.

Die Region Münsterland wird weiterhin an Bedeutung gewinnen, denn wer die Weichen rechtzeitig richtig stellt, kann zum Wachstum für die nächsten Generationen aktiv beitragen. Stadtentwicklung wie in Münster hängt maßgeblich von einem starken regionalen Umfeld ab, hier gibt es keine Grenzen.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanwoski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

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