Bedeutung der Technik der Antike f?r die Entwicklung Heute

Seminarbeitrag von Eric Mozanowski: ?Die R?mer, die spinnen die R?mer? – Die Vergangenheit sichtbar bis ins Heute – Geschichte, Bedeutung und Entwicklung der Technik und Technologie ? Infrastruktur und Verkehrswesen, H?fen und Stra?en

Die Entwicklung der Menschheit geht Hand in Hand mit der Entwicklung der Technik einher. Von Anfang an braucht die Menschheit Wohnraum. Immobilien- und Denkmalschutzexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass seit Urzeiten der Mensch Erdmassen und Steine bewegt, Tunnel und Kan?le gr?bt, Tempel, Festungsanlagen und Kathedralen baut. Neue Werkzeuge und Maschinen werden erfunden, entwickelt und spezieller auf die Bed?rfnisse abgestimmt. Der Stuttgarter Autor Eric Mozanowski gilt als profaner Kenner der Immobilienszene und hat sich im Besonderen dem Denkmalschutz im Wandel der Zeit durch Ver?ffentlichungen auf sich Aufmerksam gemacht.

Technik der Antike ? Geschichte und Entwicklung ? Handel ? Wirtschaft – Infrastruktur

Wegen der geografischen Gegebenheiten des Mittelmeerraumes waren die antiken Gesellschaften nicht autark; einzelne St?dte, V?lker oder Herrscher waren auf den Austausch mit anderen Regionen angewiesen. Unter dieser Voraussetzung kam es zu einem Aufschwung des Handels im gesamten mediterranen Raum.

?Alle Wege f?hren nach Rom? – Seminarbeitrag von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart

Immobilienexperte Eric Mozanowski erl?utert, dass der Ursprung der Technik in ?gypten und im Alten Orient von Experten angesehen wird. Die technische Entwicklung nahm damit in Griechenland und Rom, von der Landwirtschaft bis zum Bergbau und von der Baukunst bis zur Zeitmessung ihren Lauf.

Das Meer, das eigentliche Zentrum des mediterranen Raumes
Das Meer, das eigentliche Zentrum des mediterranen Raumes

Das Meer, das eigentliche Zentrum des mediterranen Raumes, hatte die Funktion einer nat?rlichen Infrastruktur. Das Meer verband die verschiedenen K?sten und L?nder miteinander. Das machte man sich zu dieser Zeit zu Eigen und konnte damit den Handel in Schwung bringen. Die Seefahrt wurde durch mehrere Faktoren beg?nstigt: Einmal die hohen Berge in K?stenn?he sowie die vielen Inseln haben die Orientierung auf See erleichtert, und der oftmals wolkenlose Himmel erm?glichte es, auch bei Nacht zu segeln, indem die Fahrtrichtung an den Sternen ausgerichtet wurde. Das Meer bestimmte den Rhythmus von Wirtschaft und Kommunikation im Mittelmeerraum. Im Winter musste wegen der St?rme die Seefahrt eingestellt werden, und damit ruhten nat?rlich auch Handel und Verkehr.

Der mediterrane Raum bot der Bev?lkerung so insgesamt sehr gute Lebensbedingungen. Aber die mageren B?den und die vorwiegend geringen landwirtschaftlichen Ertr?ge, die ungleiche Verteilung der Metallvorkommen, die Gebirge, die wirtschaftlich nur extensiv genutzt werden konnten, und die erheblichen klimatischen Schwankungen bedeuteten f?r Griechen und R?mer eine erhebliche Herausforderung, f?hrt Eric Mozanowski in das Thema ein.

Der mediterrane Raum bot der Bev?lkerung so insgesamt sehr gute Lebensbedingungen.
Der mediterrane Raum bot der Bev?lkerung so insgesamt sehr gute Lebensbedingungen.

?Damit wir heute verstehen, wieso gewisse Infrastrukturen europaweit nicht eins zu eins umsetzbar sind, m?ssen die Vor-Ort-Gegebenheiten und die Geschichte dahingehend betrachtet werden. Die Infrastruktur und das Verkehrswesen f?r H?fen und Stra?en erforderte schon damals eine gro?e Fantasie. Die antike Schifffahrt des Meeres an Verkehrswegen wurde genutzt, und auch auf die Errichtung von Infrastrukturanlagen war man angewiesen. Die Handelsaktivit?ten wurden immer weiter aufgebaut, und es reichte nicht mehr, am Meeresufer die Waren auszutauschen und die Schiffe nach der Seefahrt an Land zu ziehen. In der damaligen Zeit mussten H?fen angelegt werden, damit Schiffen bei schlechtem Wetter Schutz geboten und Erleichterung f?r das Be- und Entladen werden konnte.

Hafen an der Tiber-M?ndung ? technische Meisterleistung

Als Beispiel einer technischen Meisterleistung der Zeit nennt Eric Mozanowski den Bau des Hafens an der Tiber-M?ndung. Bis zum 1. Jahrhundert n. Chr. fehlte an der K?ste von Rom ein Hafen f?r die gro?en Frachtschiffe, die das Getreide aus ?gypten nach Italien brachten. Claudius, dem es darauf ankam, die Getreideversorgung der Stadt Rom zu sichern, erteilte den Auftrag, einen solchen Hafen zu bauen; obgleich die Architekten die Pl?ne als unrealisierbar ablehnten, beharrte Claudius auf der Ausf?hrung des Projektes. An Land wurde ein gro?es Becken ausgehoben, und gleichzeitig errichtete man zwei gro?e Molen, sodass ein rundes Hafenbecken entstand. Ein gro?er Wellenbrecher sch?tzte die Einfahrt. Das Fundament f?r diesen Wellenbrecher, auf dem ein Leuchtturm errichtet wurde, hat man geschaffen, indem an dieser Stelle ein gro?es mit Stein beladenes Schiff versenkt wurde. Traian lie? sp?ter landeinw?rts ein zweites sechseckiges Hafenbecken anlegen, das ?ber 700 Meter lang war und Anlegepl?tze f?r mehr als 1000 Schiffe bot.

Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass damit ein Meilenstein gelegt wurde. Viele antike H?fen besa?en einen Leuchtturm. Den ersten Leuchtturm lie?en die Ptolem?er im 3. Jahrhundert v.Chr. auf der vor Alexandria gelegenen Insel Pharos errichten. Da die K?ste ?gyptens sehr flach war, fehlten den Seeleuten Orientierungspunkte.

Gestaltung der Infrastruktur: Kan?le und Stra?en

Bedeutung der Technik der Antike f?r die Entwicklung Heute ? von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart
Bedeutung der Technik der Antike f?r die Entwicklung Heute ? von Eric Mozanowski, Immobilienexperte aus Stuttgart

Im Zuge des Hafenbaus wurden Kan?le gebaut. Diese erf?llten zwei Funktionen: Erstens sollte Schiffen die gef?hrliche Fahrt in der st?rmischen See um ein Vorgebirge erspart werden. Zweitens sollten f?r den Transport von G?tern Binnenschifffahrtswege oder Seewege als Verbindung zwischen zwei Meeren geschaffen werden.

Die r?mischen Stra?en hingegen dienten zun?chst vor allem milit?rischen Zwecken. Die Armee sollte m?glichst schnell zu ihrem jeweiligen Einsatzort zur milit?rischen Absicherung gef?hrt werden. ?Die Leistung der R?mer f?r die gepflasterten Fernstra?en ist einzigartig und betrug damals ca. 80.000 Kilometer. Zugleich wurden die Stra?en immer mehr von der Zivilbev?lkerung ganzj?hrig genutzt. Die R?mer investierten auch aus R?cksicht auf ihre Staatsreligion gro?e Mittel in den Ausbau der Stra?en. So f?hrte der erste Religions-Beamte des Landes den Titel Pontifex maxiumus, w?rtlich der oberste Br?ckenbauer (n?heres hierzu unter: Friedrich Wilhelm Schmidt, hrsg. von Ernst Schmidt: Forschungen ?ber die R?merstrassen etc. im Rheinlande. In: Jahrb?cher des Vereins von Alterthumsfreunden im Rheinlande 31 (1861), S. 1?220,). Die Entwicklung und Schaffung von Infrastruktur, Verkehrswegen und Handelsrouten wurde ausgebaut – alle Wege f?hren nach Rom ? es entstanden ?berall eine kultivierte und geordnete Lebensweise. Neue Herausforderungen brauchten Ideen, Baukunst und brachten technologischen Fortschritt und damit L?sungen und meisterhafte Bauten f?r Br?cken, Verkehrswege, H?fen etc., die bis heute noch bewundert werden k?nnen?, bedankt sich Eric Mozanowski bei der interessierten Teilnehmerrunde.